DSL hat sich in den letzten zehn Jahren als Standard für eine Internetverbindung etabliert. Grund dafür ist einerseits die Geschwindigkeit, mit der man in der Lage ist, auch umfangreiche Seiten und Inhalte, welche hohe Ansprüche an die Übertragungsraten stellen, ohne Zeitverzögerung aufzubauen. Andererseits ist es die Preispolitik der Anbieter, welche durch kontinuierlich fallende Preise das schnelle Netz für nahezu jedermann erschwinglich gemacht haben: Es ist inzwischen kostengünstiger als das Surfen mit einem Modem, ISDN oder per Satellit. Pech haben diejenigen, welche in einer Region wohnen, wo kein DSL-Anschluss zu bekommen ist: Wenn das DSL-Netz auch kontinuierlich ausgebaut wird, ist es immer noch nicht flächendeckend verfügbar.
Einen DSL-Anschluss bucht man heute sehr günstig zusammen mit einer DSL-Flatrate. Man kann damit ohne Zeit- oder Volumenbegrenzung im Internet surfen und braucht sich keine Gedanken mehr um die Kosten zu machen. Alle Anbieter von DSL-Anschlüssen haben eine Flatrate im Angebot, die Preise bewegen sich kontinuierlich nach unten.
Der größte deutsche Anbieter ist trotz der stärker werdenden Konkurrenz immer noch die Telekom. Ein All-Inclusive-Paket mit einer DSL-Flatrate 6000 und einer Telefonflatrate ins Festnetz der Telekom kostet aktuell 39.95€. Der zweitgrößte Anbieter Arcor verlangt für die gleiche Leistung 10€ weniger. Man beachte, dass man bei Arcor wirklich kostenfrei ins gesamte deutsche Festnetz telefonieren kann während man bei der Telekom für Anrufe an Festnetzkunden anderer Netzbetreiber extra bezahlt.
Auch Internetprovider und Mobilfunkunternehmen sind Anbieter von DSL-Flatrates. Bei Freenet, 1und1 und GMX kann man das Paket ebenso buchen wie bei O2 oder Vodafone. Der Preis von Arcor wird mitunter sogar noch unterboten, z.B. von O2 mit 25,95€ für DSL 2000 und Telefonflat. Hinzu kommen Freimonate für eine Neubestellung. Hier telefoniert man jedoch über das Internet und nicht über die Leitungen des Festnetzes.