MP3-Player haben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt, der wohl nur mit der Einführung des Walkmans Anfang der 1980er Jahre vergleichbar ist. Wie es bei vielen Innovationen der Fall ist, hat auch hier wieder Apple den richtigen Riecher gehabt und die Zeichen der Zeit erkannt. Mit dem iPod hat Apple genau das auf den Markt gebraucht, auf das alle gewartet haben: ein MP3-Player mit ansprechendem Design, der eine einfache, intuitive Bedienung, ein großzügig dimensioniertes Display und viel Speicherplatz bietet. Die hohe Speicherkapazität der aktuellen MP3-Player ist der genialen Idee zu verdanken, statt Flash-Speicher kleine Festplatten in die Geräte einzubauen.
Vor dem iPod gab es zwar auch schon andere MP3-Player verschiedenster Hersteller, diese krankten aber an zu kleinem Speicherplatz, einem Mini-Display und umständlicher Handhabung. Apple hat es dann einfach besser gemacht und mit einer professionellen Vermarktung geschafft, den MP3-Player zu einem Grundbedürfnis werden zu lassen, das heißt: jeder hat einen und wer noch keinen hat, will einen.
Auch die andern Hersteller sind auf den Zug aufgesprungen, so dass mittlerweile jeder große Elektronikkonzern MP3-Player im Sortiment hat. Creative und Sony gehören da zu den erfolgreichsten Herstellern neben Apple. Die Entwicklung bleibt nicht stehen und MP3-Player entwickeln sich ständig weiter. Die neuen Modelle können auch Videos abspielen und bieten Speicherkapazitäten von über hundert Gigabyte.
Auch alle aktuellen Handys können MP3s abspielen, aber auch hier hat Apple mit dem iPhone gezeigt, dass man alles noch besser machen kann und bei diesem Handy die Medienwiedergabe in den Vordergrund gerückt. Das iPhone ist damit ein MP3- und Videoplayer mit der Zusatzfunktion "Telefonieren".